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Prämierung in der Kategorie Einzelperson

Der Preis war sogar  dotiert, und das erstaunlich hoch. Das hat mich persönlich am meisten überrascht. Die grundlegenden Idee und Fragestellungen des Josef´s Space scheinen nicht völlig verrückt zu sein. Hab positves Feedback erhalten und werde die grundsätzlichen Ideen noch ein bischen schmücken und colorieren, damit ein schnellerer Überblick und mehr Prägnanz erreicht werden. Ein wenig Arbeit aber die könnte sich lohen.

Insofern da in Wien gerade geplant wird in Wohngegenden flächendeckende 30er Zonen zu installieren. Diese Idee ist ansich ein positiver Schritt. Es stellt sich natürlich die Frage ob man nicht vorher in Versuchgrätzln eine noch langsamere Variante testen sollte. Wenn man schon anfängt umzurühren warum nicht gleich ordentlich?

Die grosse Herausforderung ist nunmal den Bewohnern einer Strasse ihr Grätzl wieder leise, verkehrsarm und nett zu gestalten. Ob das Schilder mit der Zahl 30 oder 20 drauf erreichen ist fraglich. Weitergehende baulichen Massnahmen sind nötig um de Autofahrer seine geliebten Schleichwege so langsam zu gestalten das er darüber nachdenken muss die Hautpverkehrsachsen auszulasten. Gegeneinbahnen und Einschränkungen dieser Art vermehren allerdings eher den Suchverkehr als gewisse Ziele zu stützen.

Jetzt aber noch das Beweisphoto das ich niemanden vorenthalten mag.

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Intention

Zum Sommeranfang bekam ich auf einem Strassenfest in der Skodagasse einen Flyer in die Hand gedrückt. Ideen für den Klimaschutz im 8. war gefragt.

Nach persönlicher Analyse was man in einem Innenstadtbezirk überhaupt machen kann kam mir die Idee Visionen für die Einbettung von Shared Space in Metropolen zu untersuchen.
Einerseits stieß ich schnell auf diverse Probleme und unlösbare Konflikte. Es ist unrealistisch auf HVA´s mit 20km/h rumzutuckern. Enge Gassen  als Einbahn. Parkplätze Vieles andere. Also ganz so einfach ist es eben nicht in einer gewachsenen Siedlung, die auch noch Hinten und Vorne kracht. Defacto sogar im absoluten Widerspruch zum Leitgedanken von Shared Space.

Trotzdem gibt es riesige Bereiche, die alle Nebenstraßen meist in Wohngebieten umfassen wo Grundprinzipien von  Shared Space funktionieren können. Und ich meine man muss und soll nicht mit dem Bagger und Planierraupe reinfahren und auf Unmengen Geld verbraten. Besser das Prinzip adaptieren. Baulichkeiten nutzen und die Bürger sich selbst erziehen lassen. Das hören Architekten, Stadtplaner und Baufirmen zwar sicher nicht gerne, aber wenn die Bürger es nicht lernen dann nutzen Taferln, Zäune und alle Ohrwascherln der Welt nicht. Faceit eine Stadt ist sehr gefährlich. Bei einem Aufprall mit 30km/h zerbröseln meistens Knochen. Runter mit dem Speed und Bremsbereit sein, ist die einzige Lösung die nutzt.

Daher sammle ich hier Informationen, Ideen und erfolgreiche Projekte. Es gibt schon einige. Kleine Gemeinden, Plätze in Landeshauptstädten. Ganze Kleinstädte die sich einen sicheren (das ist das interesante) durch tendenziell gefährlichen Verkehrsraum geschaffen haben. Faszinierend.


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